Entwicklung zum Pastoralen Raum

Willkommen auf der Webseite des Pastoralen Raums im Hamburger Westen. Wir möchten hiermit eine zusätzliche Möglichkeit bieten, sich über die Entwicklung des Pastoralen Raums zu informieren.

Am 1. Januar 2015 hat der Entwicklungsprozess des Pastoralen Raums im Hamburger Westen offiziell begonnen. Im Laufe der kommenden Jahre werden die Gemeinden St. Bruder Konrad Osdorf/Lurup, Maria Grün Blankenese, St. Marien Altona, St. Paulus-Augustinus Groß Flottbek und St. Petrus Finkenwerder sowie alle Orte kirchlichen Lebens auf dem Gebiet dieser fünf Gemeinden einander kennenlernen, ein gemeinsames Pastoralkonzept entwickeln und umsetzen und so – Schritt für Schritt – zu einem Pastoralen Raum zusammenwachsen.

Karte PaR

(Fehler auf der Karte: St. Bruder Konrad liegt etwas weiter westlich)

 

Projektziel „Pastoraler Raum im Hamburger Westen“ 

  1. Ziel des Prozesses ist der Aufbau einer „Pfarrei neuen Typs“ in einem „pastoralen Raum“
  2. Die Pfarrei bildet die theologische und rechtliche, organisatorische und lebenspraktische Bezugsgröße des kirchlichen Lebens.
  3. Der pastoraler Raum besteht territorial aus den Gebieten der Gemeinden St. Bruder Konrad, Maria Grün, St. Marien, St. Petrus und St. Paulus Augustinus; organisatorisch besteht er aus einem Netzwerk der Gemeinden mit dem sog. Orten kirchlichen Lebens, wie z. B. den katholischen Schulen.
  4. Die (erkenntnis-)leitende Frage des Prozesses lautet: “Wie kann die Kirche, erfahrbar im Lebensraum der Pfarrei, heute Ihren Auftrag erfüllen, das Evangelium Jesu Christi zu verkünden und zu leben?“
  5. Der Prozess zielt auf die Förderung des gemeinsamen Priestertums aller Gläubigen. Diese bringen ihre geistlichen Gaben (Charismen) in das Leben der einzelnen Gemeinden, in die Einrichtung und Orte kirchlichen Lebens sowie in ihrer konkretes Lebensumfeld ein.
  6. Die Gemeinden im pastoralen Raum haben ihre je eigene Geschichte, ihre je eigenen Profile und Traditionen; sie arbeiten untereinander und mit den Orten kirchlichen Lebens zusammen und vereinbaren gemeinsamer Aufgaben und Projekte.
  7. Sie verstehen sich demgemäß als Knotenpunkte eines Netzwerkes, dass also kein Zentrum mit Filialen hat, sondern die Gestaltung der Pastoral nach einem gemeinsam entwickelten Pastoralplan vor Ort mit dem verantwortlichen Pfarrer, den zuständigen hauptamtlichen Mitarbeiter/innen und den beauftragten ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen betreibt.

(Pfarrer Dr. Thomas Benner, April 2015)

Menü