Gruppen-orientierte Seelsorge

  1. Kinder bis 12 Jahre
  2. Jugendliche
  3. Familien
  4. Erwachsene

4. Erwachsene

Senioren:

Die Seniorenarbeit unserer Pfarrei St. Maria (im Hamburger Westen) ist vielfältig, allerdings liegen die meisten Angebote derzeit wegen der Infektionsgefahr auf Eis, das betrifft in erster Linie gesellige Zusammenkünfte (Spielenachmittag in MG, Kaffee nach bestimmten Gottesdiensten) und Ausflüge.

Unsere Seniorenseelsorge hat neben geistlicher Erbauung auch eine praktisch-caritative Funktion: regelmäßiger Kontakt zu anderen Menschen soll einer möglichen Vereinsamung im Alter entgegenwirken und Ältere ermutigen, sich, wenn die Kräfte nachlassen, in einem vertrauten Umfeld zu thematisieren. Wir sorgen füreinander.

Eine entscheidende Frage ist die, wer sich selbst als zu den Senioren gehörig betrachtet; das ist auch bei z.B. bei unter 70-Jährigen, die aus dem Berufsleben bereits ausgeschieden sind, meist nicht der Fall. Auch gibt es viele Senioren – sogar in deutlich höherem Alter -, die durch ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement das Leben in unserer Pfarrei am Laufen halten – durchaus in Bereichen, die primär gar nichts mit klassischer Seniorenarbeit zu tun haben (z.B. derzeit als Ordner_innen in den Gottesdienste für Jung und Alt, die die Anwesenheitslisten führen, Personalien aufnehmen und auf die Hygieneregeln hinweisen).

Andere ältere* Menschen engagieren sich speziell für meist noch Ältere, von denen wir dann allgemein als „Senioren“ sprechen.

Eigene „Seniorenmessen“ meist mit einem anschließenden Treffen im jeweiligen Gemeindesaal zu Kaffee, Tee, Obst und Kuchen und z.B. einem Vortrag gibt es an den Kirchenstandorten St. Paulus-Augustinus, St. Marien und St. Bruder Konrad, diese anschließenden Treffen müssen derzeit leider entfallen, aber für August sind schon wieder die ersten Ausflüge angekündigt!

Einen regelmäßigen Spielenachmittag hat es bis zur Pandemie an den Standorten Maria Grün gegeben – wir hoffen, dass dieser so bald wie möglich wieder ins Leben gerufen werden kann.

In der Pandemie ist aus ehrenamtlicher Initiative die Aktion „Besuch durchs Telefon“ (sic?) entstanden. Sie richtete sich ursprünglich nicht nur, aber vornehmlich an Senioren, die am Gemeindestandort St. Paulus-Augustinus bekannt sind – der Kreis darf sich aber in jeder Hinsicht gerne weiten! Ehrenamtliche und zwei Pastoren rufen regelmäßig Menschen an, die dies wünschen, um im Kontakt mit der Gemeinde zu bleiben. Fall Sie Interesse an dieser schönen und dankenswerten Aufgabe haben, wenden Sie sich bitte zunächst an Sr. Maria-Elisabeth Küpper, die Interessierte dabei unterstützt, einen guten Weg in ein kirchliches Ehrenamt zu finden. Wie fast überall suchen wir als Pfarrei auch für die Aktion „Besuch durchs Telefon“ dringend geeignete Menschen, die bereit sind, ein Ehrenamt zu übernehmen, und können dieses Angebot dann hoffentlich stärker auch auf andere Gemeindegebiete ausweiten.

Entstanden ist „Besuch durchs Telefon“, als herkömmliche Besuche aufgrund der Pandemielage ohne Not nicht mehr so ohne Weiteres angebracht schienen. Solche Besuche, die von Ehrenamtlichen wie Hauptamtlichen unternommen werden, wurden zwar reduziert, sind aber je nach Lage grundsätzlich möglich und werden auch weiterhin durchgeführt.

 

Ebenfalls ein Aspekt der Seniorenpastoral unserer Pfarrei sind Gottesdienstangebote in Pflegeheimen und Seniorenresidenzen.

Sie finden derzeit in regelmäßigen Abständen in folgenden Senioreneinrichtungen statt:

Lupine ASB, Lupinenweg

Haus Flottbek-Nienstedten, Vogt-Groth-Weg

Rosenhof, Isfeldstraße

Seniorenresidenz Lurup „We care“, Luruper Hauptstraße

 

Die Gottesdienstangebote richten sich an alle Bewohner, unabhängig von der Konfessionszugehörigkeit.

Auf Wunsch der Bewohner können auch persönliche seelsorgliche Gespräche vereinbart werden.

 

Zum Schluss einen herzlichen Dank insbesondere allen ehrenamtlich Engagierten, auch denen wenigen Verbliebenen, die nach wie vor auf einigen Gemeindegebieten zu hohen, runden Geburtstagen im Namen der Pfarrei Glückwünsche schreiben und verschicken!

 

 

*aber durchaus auch jüngere aus der ersten Lebenshälfte!