Firmung

FIRMVORBEREITUNG 2019

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Jugendliche!

Wir haben im Pastoralteam besprochen, wie der Firmrhythmus in Zukunft sein kann.
Dazu haben wir geschaut, wie bisher die Zahlen bei den Firmjahrgängen waren und sein werden, wieviel Personal wir zur Verfügung haben, wie dieser Kurs bisher gelaufen ist, welche Zeitfenster im Team für weitere pastorale Felder bleiben…
In den letzten Jahren war es so, dass ich, Melanie Brünner, den Firmkurs geleitet habe. Im nächsten Jahr werde ich nun als Tandem mit Frau Constantin den künftigen Erstkommunionkurs leiten, was dann natürlich auch andere Arbeitsverteilung nach sich zieht.

Wir sind nach reiflicher Überlegung zu der Entscheidung gekommen, dass wir nun einen zweijährigen Firmrhythmus anbieten w erden.

Dies bedeutet, dass weiterhin die Jugendlichen des Pastoralen Raumes gemeinsam vorbereitet werden. Jedoch findet der Kurs und die Firmung immer in den ungeraden Jahren statt.

Es wird wie immer hierzu im Vorfeld der Firmspendung einen Einladungsbrief zum Informationsabend geben, bei dem man die genaue Gestaltung der Firmvorbereitung erfährt.

Bisher ist besprochen, dass die Firmvorbereitung in den Herbstferien stattfinden wird und verschiedene Pastorale Mitarbeiter nach Möglichkeit ein Firmmodul anbieten werden.
Das Firmalter bleibt weiterhin bei 16 Jahren.
Der Erzbischof wird dann wie immer den Firmtermin nennen.
Mit freundlichen Grüßen,
das Pastoralteam

BERICHTE DER FIRMANDEN 2017

BESUCH KIRCHENTAG 2017
Wir, die Messdiener, Firmanden 2017 und Helfer haben vom 24.-27.5.2017 den Kirchentagin Berlin besucht. Dort gab es viele interessante Möglichkeiten, den eigenen Glauben zu entdecken, z.B. beim Kino- oder beim Rockgottesdienst. Außerdem gab es sehrviele politische Veranstaltungen. Wir haben z.B. Angela Merkel und Barack Obama live gesehen, wiesie vor 70.000 anderen Leuten über Demokratie diskutiert haben. Es wurden verschiedene Konzerte gegeben z. B. von Max Giesinger oder den Wise Guys. Übernachtethaben wir in einer Berliner Grundschule. Alles in allem war es eine tolle Erfahrung,die wir alle sehr genossen haben.
Jordi, Helena, Fabio, Ida, Fritjof

TAIZE – EIN ORT DES GLAUBENS
Am 20. Mai machten sich 14 Firmlinge aus unserem Pastoralen Raum, gemeinsam mit weiteren 35 mitreisenden der KSJ (katholische studierende Jugend), auf dem Weg nach Taize (Frankreich), um sich auf die Firmung vorzubereiten. Die Communauté de Taizé ist ein internationaler ökumenischer Wallfahrtsort für Jugendliche aus der ganzen Welt. Der Ort wurde von Brüdern um die 1950er Jahre gegründet, um Menschen in Not zu helfen. Heute sind dort täglich über 3000 Jugendliche in diesem kleinen Ort versammelt, darunter auch wir, die wir insgesamt sechzehn Stunden Busfahrt vor uns hatten. Schon gleich zu Anfang wurden wir nett in Empfang genommen und außerdem war es dort sehr warm im Gegensatz zu Hamburg. Täglich waren dort über 25 Grad mit mindestens acht Stunden Sonne pur.
Aber, das ist nicht unser Anlass gewesen, um nach Taize zu reisen. Denn wir möchten uns auf die Firmung vorbereiten und unseren Glauben verstärken. Es gab jeden Tag ein Morgen-, Mittag-, und Abendgebet. Dort hat man viele Lieder gesungen (ausschließlich Lieder, die aus Taize stammen), Bibeltexte wurden von den Brüdern verkündet und man hatte Zeit, für sich in Stille zu beten bzw. in sich zu gehen. Außerhalb der Gebetszeiten haben wir Mahlzeiten zu uns genommen oder uns in unseren Bibelgruppen getroffen. Die Mahlzeiten sind dort kein Luxus, denn es gab keine Mitarbeiter, die für einen alles abgewaschen oder das Essen ausgeteilt haben. Diese Aufgabe haben freiwillige Jugendliche von uns übernommen, die dann auch als erste vor den anderen 3000 Leuten essen durften. Beim Frühstücken gab es auch kein Besteck, das Besteck bestand aus einem Schokoladenriegel. Das war eine Herausforderung, die Butter mit einem Schokoladenriegel aufs Brötchen zu bekommen, trotzdem war dies eine tolle Erfahrung. Daran und an vieles mehr, hat man schon von Anfang an gemerkt, was für einen Luxus wir hier in Deutschland eigentlich haben. Das man z.B. mit Besteck und Teller zu Hause isst, dass die Eltern für einen alles kochen oder abwaschen. Hier wurde man selbst aktiv und man wurde für seine Arbeit belohnt. Auch wenn man es nicht denkt, aber das Mithelfen hat riesig Spaß gebracht. Man ist mit vielen Leuten in Kontakt gekommen und ebenfalls beim Bibeltreffen, was täglich stattgefunden hat. Ein Bruder aus der Slowakei, hat mit uns auf Englisch (mit deutschem Dolmetscher), jeden Tag eine andere Geschichte aus der Bibel aufgegriffen. Dadurch, dass der Bruder sehr freundlich und witzig war, hat man als Jugendlicher bei seinen Predigten, sehr gerne zugehört. Danach ging es in Kleingruppen, wo wir zusammen mit anderen Jugendlichen aus der Welt über diese Bibelstelle geredet und Meinungsäußerungen ausgetauscht haben. Außerdem haben wir auch noch Spiele gespielt, bei denen man riesen Spaß hatte. Das Leben war dort anders und das haben wir mit Freude und Neugier aufgenommen. Man hatte viel Zeit, um sich persönlich mit seinem christlichen Glauben auseinander zu setzen. Die ganze Reise lief fröhlich ab und alle hatten jede Menge Freude und haben viele neue Leute kennengelernt. Jeder wurde aufgenommen so wie er ist und dadurch war dies eine super Reise, die man nie vergessen wird.
Geschrieben von Kristijan


FIRMVORBEREITUNG 2017

80 Firmanden im Firmkurs 2017

Liebe Gemeindemitglieder!
Wir freuen uns, dass über 80 Firmanden am diesjährigen Firmkurs teilnehmen. Wir wünschen ihnen eine gute Vorbereitungszeit.

Die Anmeldung ist bereits seit 13.10.16 abgeschlossen.

Ansprechpartnerin:
Melanie Brünner, Pastoralreferentin


Berichte von den Firmvorbereitungen 2017

FIRMGRUPPE „6 (EINZELTREFFEN) + 1 (WOCHENENDE)“ IN WENTORF

Liebe Gemeindemitglieder des Pastoralen Raums im Hamburger­Westen, vom 17. bis 19. Februar 2017 verbrachten 15 Firmanden und ein Leiterteam ein Wochenende im Niels­-Stensen-­Haus in Wentorf. Dieses Wochenende ist integraler Bestandteil des Modells „6+1“ zur Firmvorbereitung . Die Themen „Gemeinschaft“, „Ich als Individuum mit bestimmten Gaben und Fähigkeiten“ sowie die persönliche Beziehung zu Gott bildeten die inhaltlichen Schwerpunkte des Wochenendes.
Den Einstieg bildete der Musikclip „Welt der Wunder“ des bekannten Rostocker Musikers Marteria. Neben Gruppenarbeiten und Gebetszeiten, war auch immer Zeit sich einander kennenzulernen, z.B. bei „Firmtivity“, Tischtennis oder dem Spiel HSV­Freiburg . Kurzum es war ein gelungenes Wochenende in Gottes Geist.
Ich bitte Sie für all die jungen Menschen, die sich in unserem Pastoralen Raum auf die Firmung vorzubereiten, zu beten, auf dass sie ihren Weg mit Gott finden und diesen dann auch gehen.

Das Bild zeigt die Jugendlichen beim Spiel „Reise nach Jericho“, wo jede Runde ein weiterer Sitzplatz aus dem Spiel genommen wird und die „Spieler“ gemeinsam eine Lösung finden müssen, wie sie nicht den „Boden berühren“ und doch sicher stehen. Vielleicht drückt dieses Bild am besten aus, auf was es in unserem Pastoralen Raum es in Zukunft ankommen wird: Echte Gemeinschaft zu sein, die an einem Strang zieht und ein Ziel verfolgt.

 

FIRMGRUPPE JUGEND EXERZITIEN IN FINKENWERDER

Vom 24. bis 26.2.2017 verbrachten wir, 16 Jugendliche aus den Gemeinden des Hamburger Westens, unser Wochenende auf dem Gelände des Klosters in Finkenwerder. Diese Erfahrung durften wir machen, um auf unsere Firmung im Juni hinzuarbeiten.
Drei Tage lang besuchten wir dreimal am Tag Stundengebete und Gottesdienste, beginnend um 8 Uhr morgens (!). Wer wollte, durfte auch schon um 7 Uhr an der Meditation in der Kirche teilnehmen. Danach wurde uns leckeres Frühstück von den Ordensschwestern aufgetischt und der Tag geplant. Vor dem nächsten Stundengebet um 12 Uhr trafen wir uns im Gemeinschaftsraum, diskutierten, reflektierten und beteten, wobei wir uns alle auf einem sehr persönlichen Level kennenlernten.
Die Leiter unterstützten uns hier mit kreativen Fragestellungen. Viele sprachen nach diesen Runden von einem Gefühl der Leichtigkeit, Friedlichkeit und freuten sich auf die nächsten Gespräche, die meist um das Thema „Gott und ich“ kreisten.
Hier konfrontierten wir uns gezielt mit der Bibel, der Heiligen Dreifaltigkeit, sowie persönlichen und fremden Ansichten und Problemen. Am Samstagnachmittag bereiteten wir selbst eine Wort Gottes Feier vor, suchten in Gruppen Lieder, Gebete und Bibelstellen heraus und überlegten uns Fürbitten.
Abends trafen wir uns dann bei gemütlichem Kerzenlicht in der Kirche und hielten den Gottesdienst, wie geplant, ab. Dies war für viele das Highlight, einmal selbst zu entscheiden, was wir in der Kirche machen. Bei der Reflektion am Sonntagvormittag wurde vor allem Positives genannt, zum Beispiel die kurzen Meditationseinheiten, die tiefgründigen Gespräche mit den Leitern zu unseren Erlebnissen, und viele hatten sich auch mit Gott verbunden gefühlt. Der Emmaus­ Spaziergang am Samstag, mit einer Diskussion über die biblische Josef­ Geschichte verbunden, hatte einigen auch sehr gefallen. Alle Jugendlichen, die an diesem Erlebnis teilhaben durften, bedanken sich herzlich bei den Leitern und Ordensschwestern! Wir haben so viel Neues kennengelernt, was wir bestimmt in unserem Leben kein zweites Mal erleben werden. Danke!
(geschrieben von Lisa und Helena)

 


Liebe Jugendliche!

Vom Geist entflammt

Zwei Sakramente habt ihr schon empfangen: die Taufe und die erste heilige Kommunion.

  • Beim Sakrament der Taufe haben eure Eltern für euch entschieden, dass ihr getauft werdet und haben euch einen Grundstein für den Weg mit Jesus gelegt.
  • Bei der Erstkommunion ist Jesus euch im Leib Christi nahe gekommen.

Jetzt seid ihr junge Erwachsene und dürft selbst entscheiden:

  • Soll mein Glaubensweg mit Jesus weitergehen?
  • Will ich mich persönlich zu ihm aus freien Stücken bekennen und als Christ leben?

Was in der Taufe eure Eltern für euch übernommen haben, nämlich sich zu Jesus zu bekennen und euch von ihm zu erzählen und euch vorzuleben, was Christsein im Alltag heißt, das kommt jetzt auf den Prüfstand. Du bist gefragt…

Grundlegendes:

  •  Alle Jugendlichen aus St. Marien, Maria Grün, St. Paulus Augustinus, St. Bruder Konrad und St. Petrus werden gemeinsam vorbereitet.
  • Das Firmalter beträgt 16 Jahre.
  • Es gibt 2 gemeinsame Veranstaltungen und anschließend wählt jeder Jugendliche seinen Weg der Vorbereitung selbst.
  • Es finden jeweils Informationsabende statt, bei denen alles Wissenswerte zur Firmvorbereitung vorgestellt wird.
  • Die Firmtermine sind abhängig vom Erzbischof, sodass die Termine nicht immer zu demselben Zeitpunkt im Jahr stattfinden.
  • Wer gerade im Ausland zur Schule geht, kann nach dem Auslandsjahr mit dem nächsten Kurs beginnen.
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