PIK – Pfarreiliche-Immobilien-Kommission

Es freut uns sehr, dass Sie Interesse an der Arbeit der Pfarreilichen Immobilienkommission (PIK) haben. Auf dieser Seite werden wir Sie über die Arbeit der PIK informieren und Ihnen auch die Möglichkeit geben, sich per Mail direkt an die PIK zuwenden. Wir werden versuchen Ihre Fragen zu beantworten, Ihre Vorschläge aufgreifen und Ihre Kritik ernst nehmen.

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Fragen und Antworten

Aktuelle Berichte – Stand der Dinge

Die Immobilienportraits werden erstellt (14.07.2022)

Seit der zweiten Sitzung im Februar 2022 werden die Immobilienportraits erstellt. Hierauf wird festgehalten, in welchem Zustand sich ein Gebäude befindet, wie es derzeit genutzt wird, welche Kosten oder Einkünfte entstehen, wie ist es in das Netz der anderen Immobilien eingebunden?, wie gut ist die Infrastruktur?

Diese Daten werden in eine Entwicklungssoftware eingespeist, mit der es möglich sein wird, unterschiedliche Szenarien von Gebäudekonstellationen und deren finanzielle und pastorale Folgen zu errechnen.

Auf der Grundlage dieser Software werden erste Optionen entwickelt, die in den Gremien und Gemeinden rückgesprochen werden. Der genaue Prozess wird derzeit erarbeitet.

Was vorab stattgefunden hat

Der Prozess der Vermögens- und Immobilienreform (VIR) ist mit der Konzeption 2019 gestartet. Nach den ersten Planungen trat die Rahmenordnung der VIR Anfang 2021 in Kraft. Nach Konkretisierungen wurden die Mitglieder der PIK unserer Pfarrei berufen und haben sich am 15. November 2021 erstmalig getroffen.
Im Frühjahr 2022 fanden Online-Schulungen statt. (Die Aufzeichnungen finden Sie HIER)

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Fragen und Antworten

Was ist die PIK?
Wer gehört zur PIK?
Was macht die PIK?
Wie werden die Optionen entwickelt?
Wird alles an einen Standort zusammengelegt?
Wer entscheidet am Ende?

Was ist die PIK?

Im Rahmen der Vermögens- und Immobilienreform (VIR) des Erzbistums Hamburg geht es darum, die Diözese und ihre Pfarreien pastoral und finanziell handlungsfähig zu erhalten – unter den Voraussetzungen, die sich in naher Zukunft einstellen werden.
Dazu gehören: immer weniger hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, kleiner werdende Gemeinden, finanzielle Schieflagen, sinkende Einnahmen, u.v.m.
Die PIK ist das Organ, welches auf Ebene der Pfarrei die VIR umsetzt.

Wer gehört zur PIK?

Die PIK setzt sich zusammen aus:
– Vertretern des Pastoralteams
– einem/r Vertreter/in des Pfarrpastoralrates
– jeweils einem/r Vertreter/in des Gemeindeteams
– zwei Vertreter/innen der Orte kirchlichen Lebens
– zwei Vertreter/innen des Bauausschusses
– zwei Vertreter/innen des Finanzausschusses

Was macht die PIK?

Die PIK wird mögliche Optionen für die Pfarrei erstellen, wie sie künftig baulich aufgestellt ist. Maßgebend dafür sind die pastoralen Bedürfnisse der Gemeinden, das Pastoralkonzept und die finanzielle Situation der Pfarrei.

Wie werden die Optionen entwickelt?

Im ersten Schritt schauen sich die Mitglieder der PIK alle Immobilien der Pfarrei genau an. Es wird ermittelt:
– in welchem Zustand sich ein Gebäude befindet
– welche finanziellen Aufwendungen für Unterhalt und ggf. Sanierung des Gebäudes nötig sind
– wie die Gebäude aktuell genutzt werden.

Mit Hilfe einer professionellen Software werden die Daten ausgewertet. In Verbindung mit dem Haushalt und den Rücklagen der Pfarrei kann errechnet werden, welche Gebäude finanziell stabil sind und welche ein finanzielles Risiko darstellen.

Drei Dinge entscheiden nun über die Entwicklung der Optionen:
I) Zustand des Gebäudes (dazu gehört auch evtl. obliegender Denkmalschutz)
II) Pastorale und gemeindliche Bedürfnisse vor Ort in Verbindung mit dem Pastoralkonzept
III) Zu erwartende Entwicklungen an den jeweiligen Standorten (demographischer Wandel, mögliche Kooperationspartner, etc.)

Heißt das, es wird womöglich alles an einen Standort zusammengezogen?

Nein. Das Ziel ist es, katholisches-christliches Leben auf dem gesamten Gebiet der Pfarrei aufrecht zu erhalten.

Wer entscheidet über die Optionen?

Wenn die PIK mögliche Optionen gefunden hat, werden diese den Pfarreimitgliedern vorgestellt. Es wird die Möglichkeit geben, dazu Stellung zu beziehen.
Nach dieser Phase wird es eine geistliche Unterscheidung geben.
Daraufhin wird der Kirchenvorstand eine (vielleicht auch mehrere) Optionen dem Erzbischof vorlegen.
Der Erzbischof wird eine Option in Kraft setzen.

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